Man könnte sich nun die Frage stellen, wie viel bekommt Quelle denn dafür? Erinnern wir uns: im August 2008 konnten die Verbraucherzentralen problemlos Millionen von Datensätzen kaufen. Genauer, für 6 Millionen Datensätze, davon 4 Millionen mit Kontodaten. Gekostet hat es die Verbraucherzentralen ganze 850 Euro.
Gut, bei Quelle sind es 8 Millionen Datensätze. Bankverbindungen dürfen nicht mit verkauft werden, nur die Stammdaten und eine "Bestellpräferenz". Ohne Kontodaten sind die Datensätze natürlich sehr viel weniger wert. Sagen wir als 850 Euro für die kompletten 8 Millionen. Legen wir noch einen Zuschlag von 100-200% drauf, da es sich um gut gepflegte Daten handeln dürfte, dann landen wir bei 1700-2550 Euro.
Wow! Das freut die Gläubiger!
Um wieder ernst zu werden, die Frage ist, ob findige Anwälte nicht doch ein Schlupfloch finden, um die komplette Datenbank inkl. Bankverbindungen und kompletter Bestellgeschichte zu übernehmen. Oder ein (ehemaliger) Quellemitarbeiter versucht, seine Abfindung durch die Mitnahme einer DVD etwas zu erhöhen... Oder bei ebay landen dürftig gelöschte Original-Quelle-Festplatten...
Update: Welt Online schreibt im Artikel, wie viel tatsächlich für die Quelle-Kundendaten gezahlt werden könnte:
Der Sprecher der Quelle-Insolvenzverwaltung, Thomas Schulz, bestätigte, dass es Kaufinteressenten für die Daten von Quelle-Kunden gebe.
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Im Tausenderpack zahlen Handelsfirmen an sogenannte Adressbroker nach Angaben der „Nürnberger Nachrichten“ zwischen 300 und 900 Euro für aktuelle Adressen.
Da haben die Verbraucherzentralen damals ja ein richtiges Schnäppchen gemacht...





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