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    <title>Nachgehakt - Allgemein</title>
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    <pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:10:34 GMT</pubDate>

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    <title>Wie die Bahn über eine Preiserhöhung (nicht?) informiert</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/215-Wie-die-Bahn-ueber-eine-Preiserhoehung-nicht-informiert.html</link>
            <category>Allgemein</category>
            <category>Meinung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
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    Ich habe aus ehrenamtlichen Gründen eine Bahncard, die im Dezember ausläuft. Im nächsten Jahr brauche ich die Bahncard nicht mehr. Seit einigen Jahren gibt es die Bahncard nur noch im Abo. Nun dachte ich, ich hätte bereits gekündigt zu haben. Pustekuchen, hatte ich mit dem Vorjahr verwechselt. Als mir der Fehler auffiel, war die reguläre Kündigungsfrist bereits abgelaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings war da doch was. Der Preis für die Bahncard sollte doch ab Mitte Dezember erhöht werden, noch vor Ablauf meiner alten Bahncard. Laut Bedingungen für die Bahncard steht mir ein 4-wöchiges Sonderkündigungsrecht zu. Hatte mich die Bahn bereits über die Preiserhöhung informiert? Soweit ich mich erinnern konnte, nein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas später - knapp 4 Wochen vor Ablauf der alten Bahncard -  trudelte schon die Bahncard bei mir ein. Kein Wort von einer Preiserhöhung. Erst einige Tage später (i&lt;em&gt;nteressanterweise zeitgleich mit der Rechnung für die neue Bahncard, auf der - wen wundert es noch - auch keine Mitteilung davon zu finden ist, dass sich der Preis erhöht hat und mir ein Sonderkündigungsrecht zusteht&lt;/em&gt;) flattert ein Prospekt der Bahn ins Haus. Auf der Rückseite steht in einem &quot;persönlichen&quot; Anschreiben etwas von einem 10,- Euro Gutschein für Mitfahrer, von der Bahncard-Kreditkarte, Prämien, Punkte sammeln. Kein Wort von einer Preiserhöhung. &lt;br /&gt;
Auf der Front prangt der Schriftzug:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Für Sie machen wir Wünsche wahr &lt;em&gt;[sic!]&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Öffnet man den Prospekt, findet man auf der letzten Seite - unter dem Punkt &quot;&lt;strong&gt;Neuigkeiten von der Bahn&lt;/strong&gt;&quot; &lt;em&gt;[sic!]&lt;/em&gt; den Hinweis auf die Preiserhöhung und das Sonderkündigungsrecht. Gleichzeitig wird auch auf eine Änderung der Bedingungen für die Bahncard hingewiesen, dort fehlt der Hinweis auf das Sonderkündigungsrecht aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick zurück auf den Brief mit der neuen Bahncard lässt erkennen, dass hier offenbar (nach Vergleich mit &lt;a href=&quot;http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/bahncard/MDB65273-bahncard_03_08_09.pdf&quot; title=&quot;Bahncard-Bedingungen im Internet&quot;&gt;der Version im Internet&lt;/a&gt;, ein Datum/Stand fehlt auf dem Ausdruck) noch die alten Bedingungen abgedruckt sind, die für die versandte Bahncard aber gar nicht mehr gültig sein werden&lt;br /&gt;
Ins Auge sticht dabei der Absatz:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Im Falle von Änderungen wird das Verkehrsunternehmen diese dem Reisenden rechtzeitig mitteilen. Ist der Reisende mit den Änderungen nicht einverstanden, so kann er das Vertragsverhältnis innerhalb von 4 Wochen nach Zugang der Mitteilung schriftlich gegenüber dem BahnCard-Service kündigen. In diesem Fall verlängert sich die Geltungsdauer der BahnCard 25/BahnCard 50 nicht. Macht der Reisende von seinem Kündigungsrecht keinen Gebrauch, so werden die geänderten Bedingungen mit Zusendung der neuen BahnCard 25/ BahnCard 50 wirksam. Hierauf wird das Verkehrsunternehmen in seiner Mitteilung den Reisenden jeweils hinweisen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Zusendung der neuen Karte werden also die neuen Bedingungen wirksam. Unpraktisch, wenn man von den geänderten Bedingungen zu diesem Zeitpunkt noch keine Kenntnis hat, oder? Außerdem fehlt genau der Hinweis, dass die geänderten Bedingungen mit Zusendung der neuen Karte wirksam werden. (&lt;em&gt;im übrigen tragen die &lt;a href=&quot;http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/bahncard/MDB65273-bahncard_03_08_09.pdf&quot; title=&quot;Bahncard-Bedingungen&quot;&gt;hier einsehbaren Bahncard-Bedingungen&lt;/a&gt; das Datum 3. August 2009. Ich erinnere mich nicht, über eine Änderung informiert worden zu sein. Doch wer weiß, in welcher Broschüre es sich versteckt hat...&lt;/em&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fassen wir also mal zusammen: die Bahn versendet Preiserhöhungen an Bestandskunden versteckt in einem Prospekt, verharmlost - wenn nicht gar irreführend - als &quot;Neuigkeiten&quot;. Die neuen Bedingungen bekommt ein Bahncard-Kunde - zumindest in der Übergangsphase - ohne eigenes zutun gar nicht zu Gesicht. Bei einer Änderung der Bahncard-Bedingungen diese dem Kunden in der neuen Fassung mitzusenden, scheint die Bahn nicht als nötig zu empfinden - es könnte ja auch die Aufmerksamkeit der Kunden auf die Änderungen/Preiserhöhung lenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich kann man sagen, die Preiserhöhungen gingen doch durch die Presse. Ja, gingen sie. Ich habe damals auch schon von der Bahncard-Preiserhöhung erfahren. Trotzdem will ich als Kunde über Änderungen &lt;strong&gt;meines Vertrages&lt;/strong&gt; rechtzeitig (!) informiert werden. In einem Brief, der klar als Mitteilung zu erkennen ist, nicht versteckt in einer Werbebroschüre. Transparente Preisänderungen scheinen für die Bahn ein Fremdwort zu sein. Kein Mobilfunkprovider, Versicherungskonzern oder keine Bank würde es wagen (oder damit durchkommen), eine Preiserhöhung z.B. in einem Newsletter &quot;hübsch zu verpacken&quot; und auf die Gültigkeit der Preiserhöhung zu setzen. Ungewollt denkt man ein anderes Geschäftsmodell, das auf ähnliche Weise Preise &quot;kommuniziert&quot;: die berühmten Abofallen.&lt;br /&gt;
Ich bezweifle auch, dass dieses vorgehen in einem Großkonzern ein &quot;Versehen&quot; ist. Wie viele Kunden werden den Hinweis auf die Preiserhöhung nie zu Gesicht bekommen, schlicht und einfach da sie in einer Werbebroschüre nicht damit rechnen und diese ungelesen im Papierkorb landet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Zeit, dass die Bahn ernsthafte Konkurrenz bekommt, vielleicht beginnt sie ja dann, sich mehr auf die Kunden einzulassen. Darauf wetten würde ich nicht. Zu hoffen ist, dass die neue Regierung tatsächlich Fernbuslinien zulässt und der Bahn Wettbewerb von neuer Seite droht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich auf jeden Fall werde - nach telefonischer Rückfrage beim Service - meine Bahncard mit der entsprechenden Sonderkündigung (sicherheitshalber wohl lieber per Einschreiben) zurücksenden und bin froh, nicht 230,- &amp;euro; für etwas zu bezahlen, das ich nicht nutzen werde. Manchmal ist das Glück wohl doch mit den Dummen! &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 30 Nov 2009 14:10:34 +0100</pubDate>
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<category>bahn</category>
<category>bahncard</category>
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<category>kündigung</category>
<category>meinung</category>

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    <title>So spart NRW Energie</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/170-So-spart-NRW-Energie.html</link>
            <category>Allgemein</category>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Ich bin gerade eben in Bonn über den Münsterplatz gelaufen. Mehrere Zelte der Aktion &quot;&lt;a href=&quot;http://www.nrw-spart-energie.de/&quot; title=&quot;NRW spart Energie&quot;&gt;NRW spart Energie&lt;/a&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das Ganze hübscher aussieht, benutzt man natürlich keine &lt;em&gt;normalen&lt;/em&gt; Zelte. Nein, man verwendet 8-10 aufgeblasene Gummikuppeln (vergleichbar mit einer Hüpfburg), die ständig durch ein Gebläse in Form gehalten werden müssen.&lt;br /&gt;
Jetzt gibt es natürlich böse Öko-Fanatiker, die über den Stromverbrauch meckern könnten. Offensichtlich ist das auch schon geschehen, denn über die Typenschilder der Gebläse (also dort, wo man den Stromverbrauch ablesen könnte), finden sich aufgeklebte Zettel:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Marktplatz ist CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Neutral&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Da weiß man doch gleich, dass man an der richtigen Adresse ist. CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Neutral, ein wichtiges Stichwort. Solarzellen waren übrigens keine zu sehen, somit bleibt nur Strom aus regenerativer Energie als Alibi (denn ich bezweifle, dass die Stromversorgung des Münsterplatzes auf Ökostrom umgestellt wurde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht kommt irgendwann ja mal jemand vorbei und erklärt den anwesenden Organisationen und der NRW-Energie- und Wirtschaftsministerin Christa Thoben, dass &lt;em&gt;keinen Strom zu verbrauchen&lt;/em&gt; immer besser ist, als CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-neutralen Strom (insbesondere unnötig) im wahrsten Sinne des Wortes zu verblasen. 
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    <pubDate>Mon, 11 May 2009 16:19:24 +0200</pubDate>
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    <title>Zypries will Waffen biometrisch sichern</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/19-Zypries-will-Waffen-biometrisch-sichern.html</link>
            <category>Allgemein</category>
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            <category>Netziges</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://futurezone.orf.at/stories/1602707/&quot; title=&quot;Meldung auf ORF Futurezone&quot;&gt;Futurezone&lt;/a&gt; meldete am am Sonntag, dass Justizministerin Zypries Waffen biometrisch sichern soll. Es soll künftig dann nur noch mit einem Fingerabdruck möglich sein, eine Waffe scharf zu stellen.&lt;br /&gt;
Zugegeben, es schafft eine Hürde. Allerdings eine, die leicht zu überwinden ist. &lt;a href=&quot;http://ccc.de/press/releases/2008/20080329/index.xml.de?language=de&quot; title=&quot;CCC sichert Fingerabdruck von Wolfgang Schäuble&quot;&gt;Der Chaos Computer Club hatte vor einigen Monaten den Fingerabdruck von Innenminister Wolfgang Schäuble &quot;gesichert&quot;&lt;/a&gt; und bereits früher demonstriert, wie leicht Fingerabdrucksperren zu umgehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halten wir kurz inne und überlegen, warum dieser Vorschlag kam. Yep, Winnenden. Ein Amokläufer benutzt die Waffen seines Vaters. Nun weiter überlegt, wie schwer wäre es für ihn gewesen, an einen Fingerabdruck seines Vaters zu kommen? Eben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zu diesem Vorschlag. Mal davon abgesehen, dass sich die Schützenlobby in Deutschland da sowieso noch dazwischenwerfen würde, sollte der Vorschlag weiter verfolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutschland braucht ja schließlich Waffen zu Hause! Wofür? Fragen Sie die örtliche Schützenlobby oder ersatzweise die National Rifle Association in den USA. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 28 Apr 2009 15:02:00 +0200</pubDate>
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