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    <title>Nachgehakt - Medien</title>
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    <pubDate>Mon, 13 Jul 2009 07:21:10 GMT</pubDate>

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    <title>Öffentlich-Rechtliche Geschmacksverirrung</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/201-OEffentlich-Rechtliche-Geschmacksverirrung.html</link>
            <category>Medien</category>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 250px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:8 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;250&quot; height=&quot;357&quot; src=&quot;http://www.nachgehakt.org/uploads/entries/New_Pop_Sachs_klein.jpg&quot; alt=&quot;&quot;  /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das unterirdische Plakat zum SWR3 New Pop Festival (keine CC-Lizenz!)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spex.de/2009/07/01/das-schlechteste-plakat-der-welt-gunter-sachs-zum-swr3-new-pop-festival/&quot; title=&quot;Eintrag auf spex.de&quot;&gt;Als ich den Link zu diesem Blogbeitrag bekommen habe&lt;/a&gt;, dachte (hoffte) ich zuerst, es handele sich um einen Fake. Pustekuchen, das hier ist das &lt;a href=&quot;http://www.swr3.de/presse/NPF%202009/Pressemeldungen/Sachs.htm&quot; title=&quot;Pressemeldung zum SWR3 New Pop Festival-Plakat&quot;&gt;offizielle Plakat zum SWR3 New Pop Festival&lt;/a&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SWR3 lässt die Plakate ja schon seit einigen Jahren von mehr oder weniger begabten Künstlern erstellen. Dieses Plakat ist aber eindeutig der Tiefpunkt... man klatscht ein paar Noten auf eine nackte Frau, um einen &quot;Bezug&quot; zur Musik herzustellen... billiger lässt sich nicht um (männliche) Aufmerksamkeit heischen... Da schämt man sich ja fast schon, beim New Pop Festival gewesen zu sein... Ich kenne Gunter Sachs nicht, habe auch sonst nichts von ihm gesehen. Kunst ist nicht gerade meine starke Seite... &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Ich weiß jetzt zumindest aber, dass ich auch nicht mehr von ihm sehen will... &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/tongue.png&quot; alt=&quot;:-P&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht kann mir ja mal jemand erläutern, woraus hervorgeht, dass es in diesem Motiv um das New Pop Festival und SWR3 geht. Ich sehe den Bezug nicht... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 01 Jul 2009 14:38:28 +0200</pubDate>
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<category>gunter sachs</category>
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<category>meinung</category>
<category>new pop festival</category>
<category>swr3</category>

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    <title>&quot;Logische&quot; Wahl: Netzsperren statt Geld für Therapieplätze</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/196-Logische-Wahl-Netzsperren-statt-Geld-fuer-Therapieplaetze.html</link>
            <category>Medien</category>
            <category>Netzsperren</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,632539,00.html&quot; title=&quot;Artikel auf Spiegel Online&quot;&gt;Spiegel Online hat einen Artikel über ein Therapieprojekt in Berlin veröffentlicht&lt;/a&gt;, in dem potentielle Nutzer von Kinderpornographie lernen sollen, ihr Verlangen unter Kontrolle zu halten. Dieses Projekt ist genauso wie eines in Kiel chronisch unterfinanziert, in Berlin gibt es z.B. nur 24 Therapieplätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ein wenig) Unterstützung kommt unter anderem vom Familienministerium. Da diese Therapien auch in der Auseinandersetzung um die Internetsperren eine (leider geringe) Rolle gespielt haben, gibt es einige, die sich nun Gedanken über Verschwörungstheorien machen. Hat das Familienministerium die Netzfilter durchgesetzt, weil kein Geld für (mehr) Therapieplätze da ist, während die Kosten  für Internetsperren von den Providern getragen werden müssen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin der Meinung, dass man für eine Erklärung keine Verschwörungstheorie braucht und stelle hier auch ein, was ich an anderer Stelle geschrieben habe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde da braucht man gar keine Verschwörungstheorie.&lt;br /&gt;
Die Therapie kostet Geld, Geld das nicht nur in diesem Bereich mehr als knapp ist . Mit einer Therapie kann ich auch keine &quot;Publicity&quot; machen (insbesondere nicht kurzfristig, direkt vor der Wahl). Schließlich werden die Männer ja nicht &quot;geheilt&quot;, sondern sollen dabei lernen, sich besser zu kontrollieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also ist die Sache doch ganz klar:&lt;br /&gt;
&lt;ol start=&quot;1&quot; type=&quot;1&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Mit Netzsperren kann ich in den Medien absahnen, es entsteht der Eindruck, ich würde aktiv etwas gegen Kindesmissbrauch/Kinderpornographie unternehmen (hat in den meisten Medien leider auch sehr lange funktioniert).&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wenn ich Geld für die Therapie gebe, hilft das zwar vielleicht langfristig, aber nur relativ wenigen Männern. Vielen zu helfen, kostet viel Geld, das ich bei anderen Projekten abziehen muss. Diese Projekte reden schlecht über mich und die Ultrakonservativen in meiner Partei werden mir die Hölle heiß machen (ich befürchte viele in der CDU stehen zu diesen Therapien ähnlich wie zur ärztlich kontrollierten Abgabe von Heroin an Schwerstabhängige).&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Selbst wenn das Therapieprojekt voll einschlägt, wer sagt mir, dass ich nach der Wahl noch Familienministerin bin? Ich stecke die Prügel dafür ein, im Glanz des Erfolgs kann sich möglicherweise erst mein Nachfolger baden.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Je höher ich diese Therapie hänge, je mehr Geld das Familienministerium da reinsteckt, desto eher hängt mir BILD im Nacken, falls sich einer der Männer nach der Therapie doch an einem Kind vergeht.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Mit der Therapie werde ich nie alle Männer erreichen. Selbst wenn damit große Erfolge gefeiert werden, kann man sich die Schlagzeilen in den Boulevardblättern jetzt schon ausmalen, wenn der nächste &quot;große&quot; Fall kommt. Dann kommt wieder der große politische Aktionismus, bei dem sicher nicht mehr Therapieplätze gefordert werden, sondern die üblichen &quot;einfachen Lösungen&quot; (siehe Amokläufe und Killerspiele)...&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel könnte man noch ewig so weitertreiben... Kühle Berechnung führt dahin, dass die Netzfilter für eine Politikerin kurz vor der Wahl besser sind, da braucht man keine Verschwörungstheorie (die Lobbyarbeit von &quot;&lt;a href=&quot;http://www.nachgehakt.org/archives/10-Stefan-Niggemeier-zu-Verbindungen-von-Kinderschutz-Lobby-und-Politik-Update.html&quot; title=&quot;Beitrag zur Verbindung von Innocence in Danger und der Politik&quot;&gt;Innocence in Danger&lt;/a&gt;&quot; kommt dann zu den obigen Punkten noch dazu). Der Weg, der nachhaltig etwas ändern könnte, der Weg, der Courage erfordert, ist ein anderer, klar. Ich befürchte aber auch, dass über alle Parteien hinweg Politiker mit solcher Courage rar gesäht sind. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:57:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Unentschiedenheit der Wähler</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/184-Die-Unentschiedenheit-der-Waehler.html</link>
            <category>Medien</category>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://blog.tagesschau.de/?p=5582&quot; title=&quot;Eintrag im tagesschau.de-Blog&quot;&gt;Ein Eintrag von gestern im tagesschau.de-Blog&lt;/a&gt; von Jörg Schönenborn (ich zitiere ihn der Kürze wegen mal komplett):&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;strong&gt;Die Wahl der Sonstigen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise spielen sie an Wahlabenden keine Rolle, die Sonstigen. Aber bei dieser Europawahl gab es neben den sechs im Parlament vertretenen noch 26 weitere Parteien, die auf dem Wahlzettel standen. Zusammen genommen erreichen sie ungefähr genau so viel wie beim letzten Mal: 10,6 Prozent. Und keine einzige dieser Parteien kommt deutlich über die zwei Prozent hinaus, die freien Wähler, die etwa zwei Prozent erreichen dürften, sind vermutlich die stärksten in diesem Kreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was zeigt das? Dass die Unentschiedenheit vieler Wähler dazu führt, dass man lieber einer unbekannten Partei die Stimme gibt als einer altvertrauten. Immerhin sprechen wir über jeden neunten Wähler.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag der Hektik des Wahlabends zuzuschreiben sein und der Art, wie &lt;a href=&quot;http://blog.tagesschau.de/?p=5618&quot; title=&quot;Eintrag im Blog von tageschau.de&quot;&gt;diese Blogeinträge entstehen&lt;/a&gt;. Trotzdem (und ich hatte mich schon heute morgen per Twitter darüber geärgert), finde ich den Blogeintrag äußerst unpassend und &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht mir vor allem um diesen einen Satz:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Dass die Unentschiedenheit vieler Wähler dazu führt, dass man lieber einer unbekannten Partei die Stimme gibt als einer altvertrauten.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Begriff &quot;Unentschiedenheit&quot; schwingt mit, dass die Wähler ihre Stimme &quot;richtig&quot; gesetzt hätten, wenn sie informiert gewesen wären. &quot;Richtig&quot; in diesem Zusammenhang wäre dann eine etablierte Partei. Damit wäre auch jede Partei-Neugründung &quot;für die Katz&quot;, schließlich sollten die Menschen ja nur für die &quot;richtigen&quot;, etablierten Parteien stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sagt denn, dass es sich um Unentschiedenheit handelt? Ich denke, die Sache liegt etwas anders: die Europawahl ist für viele von nachrangiger Bedeutung. Daher dürfte die Bereitschaft höher sein, mit einer Stimme mal &quot;ein Zeichen&quot; zu setzen, &quot;Protest&quot; zu wählen, auszuprobieren und kleine Parteien zu unterstützen, die durch ihre geringe Größe besser bestimmte Zielgruppen ansprechen können. Mal ganz davon abgesehen, dass Jörg Schönenborn heute im Morgenmagazin selbst davon sprach, dass geringe Wahlbeteiligung die kleinen Parteien bevorzugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens, die &quot;sonstigen Parteien&quot; haben um 0,9% zugelegt. Die Piratenpartei hat 0,9% erreicht. Zufall? Ja! Trotzdem dürften nach dem trampelhaften Verhalten von CDU und SPD in den letzten Wochen einige Stimmen aus der &quot;Netzgemeinde&quot; an die Piraten gegangen sein. Zu einem Teil sicher vorherige Nichtwähler, zum anderen sicher von den &quot;etablierten&quot; Parteien, schließlich haben sich Grüne und FDP (siehe Silvana Koch-Mehrin) auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Viele der Stimmen für die Piraten werden auch weniger auf der Forderung nach freier Kopierbarkeit digitaler Inhalte beruhen, als mehr der Kompetenz für Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung, die man der Piratenpartei zutraut. 
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    <pubDate>Mon, 08 Jun 2009 13:14:00 +0200</pubDate>
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    <title>Zur Qualität deutscher Online-Medien</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/181-Zur-Qualitaet-deutscher-Online-Medien.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben-7/&quot; title=&quot;Blog-Artikel von Stefan Niggemeier&quot;&gt;Das hier ist ein Link&lt;/a&gt;, den man sich auf jeden Fall für die nächste &quot;Qualitäts-Medien vs. Blogger&quot;-Diskussion merken sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine DPA-Meldung, bei der Überschrift und Text noch nicht mal ansatzweise zusammen passen, wird bei einer ganzen Reihe von Online-Zeitungen ohne auch nur einen Funken Kontrolle eingestellt. Jeder will wohl der Erste sein, gegenlesen ist nicht mehr nötig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan Niggemeiers Titel trifft es ziemlich gut: Geht sterben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Jun 2009 07:21:00 +0200</pubDate>
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    <title>Überwachungs-Special auf SWR3</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/177-UEberwachungs-Special-auf-SWR3.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Gerade laufen einige Beiträge zu Überwachung auf SWR3. Inhaltlich unterirdisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wird von einer Abfrage von Handy-Positionsdaten einer Moderatorin berichtet, die mehrere Monate nach einem Autodiebstahl von der Polizei befragt wurde, weil sie im fraglichen Gebiet unterwegs war.&lt;br /&gt;
Es wird leise Kritik geäußert, schließlich musste man sich lange Zeit danach erinnern, was man an diesem Tag getan hatte. Auf die Frage Rechtmäßigkeit des Grundrechtseingriffes geht man gar nicht ein - oder die Erfolgswahrscheinlichkeit, über dieses Mittel die Täter zu ermitteln. Mittlerweile sollte eigentlich jeder Depp wissen, dass man nur ein paar Stunden vor der Tat das Handy abschalten muss...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Teil, Überwachungskameras in Mannheim. Es wird ein Loblied gesungen, 60%ige Verringerung der Kriminalität. Kein Wort davon, dass Überwachungskameras nur eine &lt;strong&gt;Verlagerung&lt;/strong&gt; der Kriminalität erreichen. Da der böse Datenschutz ja nur eine Überwachung erlaubt, wenn ein Nutzen da ist, mussten die Kameras an einigen Stellen jetzt abgeschaltet werden. &lt;a href=&quot;http://www.nachgehakt.org/archives/123-Unzulaessige-Videoueberwachung-an-Mannheimer-Schulen.html&quot; title=&quot;Nachgehakt: Videoüberwachung an Mannheimer Schulen&quot;&gt;Auch die Kameras an Schulen mussten abmontiert werden&lt;/a&gt;, dabei fanden Eltern und Rektoren sie doch alle toll. Jetzt wünschen sich die Mannheimer mehr Kameras, insbesondere die Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel unreflektierten Quark in einem öffentlichen Sender, das tut fast schon weh. Fürs nächste Mal, liebes SWR3-Team, schaut euch doch mal ein paar Dinge aus dem ARD-Fundus an. Es gibt da z.B. &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/inland/meldung19136.html&quot; title=&quot;Videoserie auf tagesschau.de&quot;&gt;eine sehr gute Videoserie von tagesschau.de (zwar von 2007, größtenteils aber immer noch aktuell)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SWR3 hatte mal &quot;Onliner&quot;, die in Datenschutzfragen recht fit schienen. Warum fragt man die eigenen Experten eigentlich nicht, bevor man so etwas sendet?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es reiht sich aber nahtlos in die in weiten Teilen eher fehlende Berichterstattung über die Netzsperren gegen Kinderpornographie ein. Vielleicht sollte ich mir doch einen anderen Stammsender suchen... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 May 2009 10:33:22 +0200</pubDate>
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    <title>Geburt im Web 2.0 - oder wie man Schlagzeilen macht</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/167-Geburt-im-Web-2.0-oder-wie-man-Schlagzeilen-macht.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Eigentlich sollte das hier ein kleiner, kritikloser Artikel werden... Es kam dann doch anders... &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Großbritannien hat ein Mann seiner Frau bei der Geburt geholfen, nachdem er sich mit ein paar Youtube Videos das Handwerkszeug angeeignet hat. So las es sich zumindest im &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,622653,00.html&quot; title=&quot;Spiegel Online Netzticker&quot;&gt;Spiegel Online Netzticker&lt;/a&gt;, bezugnehmend auf einen &lt;a href=&quot;http://www.nzherald.co.nz/technology/news/article.cfm?c_id=5&amp;amp;objectid=10570250&quot; title=&quot;Artikel im New Zealand Herald&quot;&gt;Online-Artikel aus dem New Zealand Herald&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich gelesen hatte, dass das Ganze in Großbritannien passiert ist, wunderte ich mich, dass hier eine neuseeländische Zeitung bei einem britischen Ereignis zitiert wird. Mit &lt;a href=&quot;http://news.ninemsn.com.au/world/808485/dad-delivers-baby-after-youtube-tutorial&quot; title=&quot;Artikel auf &quot;&gt;dem Umweg über einen ninemsn aus Australien&lt;/a&gt; findet sich &lt;a href=&quot;http://www.telegraph.co.uk/news/newstopics/howaboutthat/5250140/Father-delivers-baby-with-Youtubes-help.html&quot; title=&quot;Artikel im Telegraph&quot;&gt;der vermutliche Original-Artikel im Telegraph&lt;/a&gt;. Dort klingt es plötzlich weniger dramatisch, vor allem hat - trotz der Schlagzeile - Youtube wohl nur eine kleine Rolle gespielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im New Zealand Herald liest es sich so, als ob die Frau Wehen bekommen hätte, der Mann schnell noch bei Youtube nachschaut, wie man bei einer Geburt assistiert und während er noch dabei ist, kommt seine Frau &quot;auf allen Vieren&quot; und es geht los.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Marc Stephens said he had to act quickly when his wife Jo went into labour three weeks early, because she had a history of fast births with her previous children.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The 28-year-old Royal Navy engineer did a Google search for &quot;how to deliver a baby&quot;, and after viewing a few clips felt ready to help.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr Stephens, from Cornwall, UK, said: &quot;I didn&#039;t have time to panic. She started complaining of pain. I went on Google and watched some clips.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;The next thing I knew, she was coming through the bedroom door on all-fours.&quot; &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Telegraph erfährt man dann, dass zwischen Clips und der Geburt einige Stunden lagen.&lt;blockquote&gt;The naval engineer, who already has three children with his wife Jo, also 28, decided to search the internet as she felt some discomfort. Four hours later, when the couple were told that no midwife was available as Jo went into sudden labour, he used his new-found knowledge. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&quot;I spent about half a hour on Google and watched a couple of videos on YouTube. One was a cheesy American video on &#039;this is how you give birth,&quot; he said.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;In reality it didn&#039;t actually go into that much detail when she was talking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;It only lasted a couple of minutes. I remember think that was useful,&quot; he joked. &lt;br /&gt;
(&lt;em&gt;Anmerk.: Ja, der letzte Satz steht da wirklich so...&lt;/em&gt;)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt? Eine Geschichte über eine plötzliche Geburt, bei der sich der Vater einige Stunden vorher Videos zur Geburtshilfe bei Youtube angeschaut hatte, die eigentlich kaum eine Schlagzeile wert wäre...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 May 2009 20:19:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wie man es nicht macht: Namensnennung in letzter Sekunde bei Bericht über Amokläufer</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/164-Wie-man-es-nicht-macht-Namensnennung-in-letzter-Sekunde-bei-Bericht-ueber-Amoklaeufer.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    In SWR3 lief heute ein Bericht über die Äußerungen des Amokläufers von Winnenden im Netz. Nun soll er wohl doch (verklausuliert bzw. hypothetisch) von Gewalttaten gesprochen haben, unter anderem auf Kwick.&lt;br /&gt;
Taugt aber trotzdem nicht zur Rehabilitierung der Polizei. Man hatte ja einen Tag nach dem Amoklauf gemeldet, dass Tim K. den Amoklauf im Netz angekündigt hatte, &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,613044,00.html&quot; title=&quot;Innenminister verließ sich auf falsche Spur im Internet&quot;&gt;was sich sehr schnell als Ente bzw. Fälschung herausstellte&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bericht kommt auch der Sprecher von Kwick zu Wort. Er benutzt dabei nicht den vollen Namen des Amokläufers, sondern spricht von Tim K. Betont unter anderem, dass Tim K. nicht nur Gewaltphantasien geäußert hat. Erklärt dann, dass der Täter eingestellt hatte, dass sein Profil auch über seinen vollen Namen &quot;Tim K.&quot; erreichbar sein soll undseine Äußerungen immer noch über Suchmaschinen-Caches abzurufen sind. Dann macht er weiter und sagt, dass das Profil damit auch über den Suchbegriff &quot;Tim &lt;em&gt;[voller Nachname]&lt;/em&gt;&quot; immer noch auffindbar ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Toll gemacht. Damit hat es sich wirklich gelohnt, den ganzen Bericht lang nur den verkürzten Namen zu verwenden. Sowas ist ziemlich peinlich, unnötig und lächerlich. Warum das offensichtlich weder dem Sprecher von Kwick, noch jemandem von SWR3 aufgefallen ist (oder keinen gestört hat?), keine Ahnung. Notwendig war es definitiv nicht. Zumindest hatten die Hörer so wenig Probleme, das Ganze nachzugooglen. Auch ohne die Nennung wäre es natürlich möglich gewesen, das Ganze herauszufinden, schließlich haben viele Zeitungen und Blogs auch den vollen Namen benutzt (die Verlinkung lasse ich aus gutem Grund...). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss aber doch die Leute nicht unbedingt nochmal mit der Nase draufstoßen... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 06 May 2009 15:27:00 +0200</pubDate>
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    <title>Stefan Niggemeier zu Verbindungen von Kinderschutz-Lobby und Politik (Update)</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/10-Stefan-Niggemeier-zu-Verbindungen-von-Kinderschutz-Lobby-und-Politik-Update.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/phoenix-und-die-kinderporno-expertin/&quot;&gt;Stefan Niggemeier hat einen Beitrag&lt;/a&gt; dazu geschrieben, wie Phoenix die Experten für eine Diskussionsrunde zur Abschluss des Vertrages zu den Internetsperren ausgesucht hat.&lt;br /&gt;
Viel interessanter ist aber, wie eine der Expertinnen als Geschäftsführerin des Vereins &quot;&lt;a href=&quot;http://www.innocenceindanger.de/&quot;&gt;Innocence in Danger&lt;/a&gt;&quot; das Gesetz massiv bei Frau von der Leyen vorangetrieben hat. Wenn man dann liest, dass auch die Frau des Wirtschaftsministers Stephanie Freifrau zu Guttenberg Präsidentin des Vereins ist - und in dessen Verantwortungsbereich das Gesetz zu den Internetsperren liegt, dann macht man sich schon Gedanken. Natürlich darf sie sich ehrenamtlich engagieren. Wenn man aber sieht, dass bei einem Vorhaben/Gesetz, welches gegen heftige Kritik von allen Seiten durchgepeitscht wird, solch enge Verbindungen zwischen einem Lobbyverein und den umsetzenden Politikern besteht, dann kommt man ein wenig ins Grübeln...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die von ihm verlinkten Artikel/Interviews sind sehr lesenswert: &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/panorama/813/465404/text/&quot;&gt;der Artikel in der Süddeutschen Zeitung&lt;/a&gt; sowie das &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/online/2009/17/netzsperren-missbrauch&quot;&gt;Interview mit Christian Bahls&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://mogis.wordpress.com/&quot;&gt;Mogis&lt;/a&gt; in der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;Update&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;: Durch Twitter verbreitet sich gerade ein &lt;a href=&quot;http://boocompany.com/index.cfm/content/story/id/15790/&quot;&gt;Blogbeitrag, warum Ursula von der Leyen durch verwandschaftliche Verbindungen einen Grund gehabt haben soll, sich gegen die Ausweitung der Sperren ausländischer Glücksspielseiten zu stellen&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Apr 2009 15:47:40 +0200</pubDate>
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    <title>Man sollte nicht alles übersetzen...</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/147-Man-sollte-nicht-alles-uebersetzen....html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Ich lese gerade einen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,589899,00.html&quot; title=&quot;Artikel auf Spiegel Online&quot;&gt;Artikel auf Spiegel Online&lt;/a&gt;, da stolpere ich über den Satz&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Um das neue Angebot nutzen zu können benötigt man lediglich eine Sprechgarnitur oder eine Webcam.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Sprechgarnitur? Ja, das ist die Übersetzung von Headset, die z.B. auch &lt;a href=&quot;http://dict.leo.org/?lp=ende&amp;amp;from=fx3&amp;amp;search=headset&quot; title=&quot;Übersetzung für Headset auf leo.org&quot;&gt;leo.org ausspuckt&lt;/a&gt;. Webcam steht vermutlich nur da, weil sich auf leo.org keine Übersetzung dafür findet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß ja nicht, ob die Übersetzung auf dem Mist von dpa oder dem von Matthias Kremp gewachsen ist, trotzdem hätte das wohl jeder mit ein wenig Englisch- und Technik-Affinität besser hinbekommen. Was spricht gegen den Satz&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Um das neue Angebot nutzen zu können benötigt man lediglich ein Headset oder eine Webcam.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Wer Webcam versteht, versteht auch Headset und umgekehrt, beides sind mittlerweile recht gängige Begriffe.&lt;br /&gt;
Auch die Verwendungshäufigkeit von &lt;a href=&quot;http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=1&amp;amp;Wort=Sprechgarnitur&quot; title=&quot;Sprechgarnitur im Wortschatz-Portal&quot;&gt;Sprechgarnitur&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://wortschatz.uni-leipzig.de/cgi-bin/wort_www.exe?site=1&amp;amp;Wort=Headset&quot; title=&quot;Headset im Wortschatz-Portal&quot;&gt;Headset&lt;/a&gt; im Wortschatz-Portal der Uni-Leipzig spricht eindeutig für die häufigere Verwendung von Headset.&lt;br /&gt;
Warum trotzdem Sprechgarnitur verwendet wurde, wissen wohl nur die Autoren - vermutlich aber, damit alle, die keine Ahnung vom Internet haben, den Artikel auch verstehen. Nur stolpern die dann auf jeden Fall über Webcam - und ob so jemand mit einer Sprechgarnitur etwas anfangen kann, wage ich zu bezweifeln. Im schlimmsten Fall wird es mit der Stereoanlage verwechselt. Ganz klar, die Sprechgarnitur direkt neben der Couchgarnitur... &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Nov 2008 10:56:15 +0100</pubDate>
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    <title>Klagen gegen Sat1-Reality-Doku &quot;Gnadenlos gerecht&quot;</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/132-Klagen-gegen-Sat1-Reality-Doku-Gnadenlos-gerecht.html</link>
            <category>Datenschutz</category>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Einem Artikel in der Frankfurter Rundschau zufolge klagen einige Hartz-IV-Empfänger gegen den den Sender Sat1, die Bild-Zeitung und Bild-Online. Sie waren von Sozialfahndern des Landkreises Offenbach in ihrer Wohnung besucht worden, die die Rechtmäßigkeit der Arbeitslosengeld II-Zahlungen überprüften - in Begleitung eines Kamerateams von Sat1 für die Reality-Doku &quot;Gnadenlos gerecht&quot;. Wer die Dokus nicht gesehen hat, hat nicht viel verpasst. Die Suche nach &quot;Sozialschmarotzern&quot; im Fernsehen hatte schon vor dem Start Proteste ausgelöst (&lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/mit-sat1-bei-den-sozialschmarotzern/&quot; title=&quot;Blog-Eintrag von Stefan Niggemeier zu Gnadenlos gerecht&quot;&gt;siehe z.B. den Blog-Eintrag von Stefan Niggemeier&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
Die Betroffenen werfen Sat1 vor, dass sich das Filmteam nicht zu erkennen gegeben habe, sondern lediglich davon gesprochen habe, dass die Arbeit des Kreises gefilmt worden sei. Außerdem seien Tatsachen falsch dargestellt worden, die sich auch leicht anderweitig hätten überprüfen lassen. Eine Strafanzeige gegen die Sozialfahnder behalten sich die Betroffenen noch vor.&lt;br /&gt;
Angeblich soll Sat1 schon eine Unterlassungserklärung abgegeben haben. Was ihnen auch nicht schwer gefallen sein dürfte, denn unabhängig davon ob die &quot;Doku&quot; weitergeführt wird, werden sie wohl kaum noch einmal in der gleichen Wohnung auftauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu in einem &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/?em_cnt=1606366&quot; title=&quot;Artikel in der Frankfurter Rundschau&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; sowie einem &lt;a href=&quot;http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/kreis_offenbach/1606367_Jetzt-wird-es-eng.html&quot; title=&quot;Kommentar in der Frankfurter Rundschau&quot;&gt;Kommentar&lt;/a&gt; der Frankfurter Rundschau. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Oct 2008 14:09:49 +0200</pubDate>
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<item>
    <title>So macht man Werbung oder: Pro 7 als Subway-Haussender (Update 10.9.)</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/107-So-macht-man-Werbung-oder-Pro-7-als-Subway-Haussender-Update-10.9..html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/dauerwerbesendung-mit-g/&quot; title=&quot;Stefan Niggemeier: Dauerwerbesendung mit G.&quot;&gt;Stefan Niggemeier hatte vor einigen Wochen kritisiert&lt;/a&gt;, dass die Reality-Dokus und Wissenschaftssendungen auf Pro 7 den Eindruck erweckten, als wäre ihr Hauptzweck die Promotion irgendwelcher Franchise-Fastfoodketten. Pro 7 hatte auf seine Nachfrage natürlich erklärt, dass die Berichterstattung nur journalistische Gründe habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun legt &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/der-subway-journalismus-von-prosieben/&quot; title=&quot;Stefan Niggemeier: Der Subway-Journalismus von Pro 7&quot;&gt;Stefan Niggemeier mit einer Pressemeldung der PR-Agentur foleys nach&lt;/a&gt;, die tief blicken lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Schon im letzten Jahr ist es foleys PR gelungen, SUBWAY® Sandwiches in bekannten TV-Formaten wie „Galileo” oder „Deine Chance – 3 Bewerber, 1 Job” auf PRO7 zu platzieren. Auch in 2008 zeigt sich die Ulmer Agentur auf diesem Gebiet sehr erfolgreich...&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Team von foleys PR initiierte und begleitete dabei alle Drehs, bereitete deren Inhalte vor, briefte die Protagonisten und TV-Teams und stand ihnen und den jeweiligen Franchisepartnern vor ORt mit Rat und Tat als verantwortliche Kontrollinstanz (und Pressesprecher) zur Seite. Das Resultat: Über 73 Minuten kostenlose TV-Präsenz für SUBWAY&amp;reg; Sandwiches, mit 12,91 Millionen Gesamteinschaltquote und einem Mediagegenwert von über zwei Millionen Euro.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Offenheit, mit der die PR-Agentur ihre erfolgreiche Schleichwerbung anpreist, überrascht dann doch (die Medienaufsicht scheint ja wirklich als zahnlos eingeschätzt zu werden). Insbesondere kommt die Frage auf, was Pro 7 davon hat. Da die Werbung laut foleys ja &quot;kostenlos&quot; war, scheiden finanzielle Gründe aus. Somit bleiben nur noch die Essvorlieben der zuständigen Redakteure - oder Pro 7 (und wie aus der ganzen Pressemeldung hervorgeht auch Kabel 1) hat wirklich große Probleme, die eigenen Formate mit Inhalt zu füllen und rennt jedem hinterher, der zwei Worte in ein Mikro stammeln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;foleys PR achtet dabei auf Ausgewogenheit: Nicht nur die Produkte der Sandwichmacher sollen dem deutschen Fernsehpublikum präsentiert werden. Die PR-Spezialisten legen auch Wert darauf, dass alle Facetten ihres Kunden gut beleuchtet werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere das letzte Zitat stimmt mich froh. Über die Ausgewogenheit im deutschen Fernsehen müssen wir uns also keine Sorge machen - schließlich geht es nicht nur um die Produkte der Schleichwerber, nein auch die anderen Facetten werden &quot;gut beleuchtet&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann das natürlich auch noch weiterspinnen. Wenn sich so erfolgreich &quot;Wissenschaftsmagazine&quot; und Reality-Dokus mit Fastfood füllen lassen, wieso gehen wir nicht noch ein paar Schritte weiter? Die nächste Serie spielt bei McDonald&#039;s. Die Nachrichten füllen wir mit neuem Bratfett bei Burger King und kaltem Kaffee bei Starbucks. Das Wetter wird aus dem Pizza Hut um die Ecke präsentiert und die Hauptfiguren des Primetime-Spielfilms frühstücken bei Dunkin&#039; Donuts (sollten sich weitere bekannte Fastfood-Ketten nun diskriminiert fühlen, bitte ich um Mitteilung an die Pro 7-Programmredaktion &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/tongue.png&quot; alt=&quot;:-P&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gerücht wird wohl bleiben, dass Pro 7 in Zukunft Pro Sub&amp;reg; heißen wird - auch wenn das wohl keinen mehr wirklich wundern würde...&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;  &lt;em&gt;Die Diskussionen, ob Sub die Abkürzung für Subway oder Subventioniertes Programm sein soll, sind noch nicht abgeschlossen... &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/tongue.png&quot; alt=&quot;:-P&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Update&lt;/strong&gt;: &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/subway-journalismus-fuer-alle/&quot; title=&quot;Stefan Niggemeier: Subway-Journalismus für alle&quot;&gt;Stefan Niggemeier hat weitere Details ausgegraben&lt;/a&gt;: Im Quelltext des Content Management Systems des Unternehmens fanden sich unveröffentlichte Details zur Platzierung von Subways-Werbung im Fernsehen. Mittlerweile hat sich auch die PR-Agentur foleys in den Kommentaren zu dem aktuellen Beitrag zu Wort gemeldet und fühlt sich mißverstanden und als Opfer einer Kampagne.&lt;br /&gt;
Amüsant ist besonders dieser Ausschnitt des Kommentars:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir haben uns auf unserer Website, die rein zur Eigenwerbung gegenüber Neukunden dient, auf welcher wir auch nie eine Pressemeldung veröffentlich haben, evtl. missverständlich ausgedrückt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Diesen Satz von einer PR-Agentur finde ich bemerkenswert. Was ins Netz gestellt wird, kann natürlich auch von jedem gelesen werden - ob die Seite nur für potentielle Neukunden gedacht ist, oder nicht. Wenn man sich als PR-Agentur darüber beschwert, sollte man sich Gedanken über die Kompetenz der eigenen Kommunikationsfachleute machen... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 08 Sep 2008 06:29:02 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Über absurde Züge bei der Kommentierung des Datenschutzes</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/99-UEber-absurde-Zuege-bei-der-Kommentierung-des-Datenschutzes.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe gerade eben den &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,2607127&quot; title=&quot;Lasst die Daten frei - Kommentar von Burkhard Müller-Ullrich im Tagesspiegel&quot;&gt;Kommentar von Burkhard Müller-Ullrich&lt;/a&gt; (einer der Autoren im Blog &quot;&lt;a href=&quot;http://www.achgut.com/dadgdx/index.php&quot; title=&quot;Achse des Guten&quot;&gt;Achse des Guten&lt;/a&gt;&quot;) im Tagesspiegel gelesen. Titel: Lasst die Daten frei - Die deutsche Angst vor Bespitzelung nimmt absurde Züge an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich unterstelle dem Autor einfach mal, dass der Schluss des Kommentars, auf den sich auch die Überschrift bezieht, satirisch gemeint ist, wenn er schreibt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Vielleicht liegt darin das einzige Gegenmittel zu der Gefahr, die von den Daten ausgeht: Lasst alle Daten frei. Lasst uns in Daten waten. Eine Datensintflut möge kommen und alle Lotto-Firmen, Nummerndiebe, Kontenknacker, Passworträuber und Trojaner sollen darin ersaufen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann eigentlich nur Satire sein, denn jeder, der auch nur ein wenig Ahnung von modernen Data-Mining-Methoden hat, weiß dass mehr Daten letztlich nur eine bessere Vernetzung der Daten und bessere Erstellung von Nutzerprofilen bedeutet. Es mag zwar etwas länger dauern, bis das Profil vorliegt, mit den heutigen Methoden ist dies aber kontrollier- und optimierbar. Auch jeglicher andere Datenmißbrauch funktioniert mit einem Mehr an Daten im Regelfall besser. Daher &lt;strong&gt;muss&lt;/strong&gt; man von Satire ausgehen, wenn man dem Autor nicht jegliche Kompetenz in Sachen Datenschutz absprechen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mir aber viel mehr aufstieß ist die Unterüberschrift &quot;Die deutsche Angst vor Bespitzelung nimmt absurde Züge an&quot; bzw. deren Begründung. Burkhard Müller-Ullrich hat kein Verständnis für die Sorge vor der Speicherung immer weiterer (biometrischer) Merkmale durch den Staat. Schließlich könne die Staatsverwaltung nur funktionieren, wenn der Staat seine Bürger identifizieren könne. Unklar bleibt aber, warum er dazu unbedingt biometrische Daten benötigen soll. Eine Identifizierung eines &quot;normalen Bürgers&quot; funktionierte in den letzten Jahren problemlos über den Personalausweis. Sicher haben sich die technischen Mittel verbessert (wenn auch weniger, als Sicherheitsexperten uns teilweise weiß machen wollen bzw. sich wünschen). Allein diese technischen Möglichkeiten bedingen aber noch keinen höheren &lt;em&gt;Bedarf &lt;/em&gt;des Staates nach einer &quot;besseren&quot; Identifizierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es gibt offenbar zwei Deutschlands. Das eine ist jener Überwachungsstaat, vor dem Datenschützer warnen und den kein liberal denkender Mensch akzeptieren kann. Das andere Deutschland lernt man kennen, wenn man sich auf eine Polizeiwache begibt, um eine Anzeige zu erstatten oder eine Zeugenaussage protokollieren zu lassen. Dann landet man in einer Art Zeitmaschine. Die Beamten kämpfen mit vorsintflutlichem Gerät, der Funksprechverkehr lässt sich so einfach abhören, dass er auch gleich als Radioprogramm gesendet werden könnte; und wenn ein Polizist ein Foto einer verdächtigen Person braucht, dann bekommt er es erst Stunden später von der zuständigen Meldebehörde per Fax, und zwar in Form eines schwarzen Kleckses.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei dem &quot;anderen Deutschland&quot; den Bezug zum Datenschutz vermisst, dürfte es wohl daran liegen, dass kein Bezug vorhanden ist. Denn was nützen neueste biometrische Methoden, wenn die Behörden mit völlig veralteter Technik arbeiten? Letztlich spricht genau diese mangelhafte Ausstattung noch eher für die Kritik an der Speicherung biometrischer Methoden, denn wo veraltete Technik waltet, sind oft Sicherheitslücken nicht weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Widersinnig wird der Kommentar, wenn man den Schluss auf die weiter oben geäußerten Thesen bezieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Das Herumliegenlassen von brisanten Daten scheint geradezu ein Signum unserer Epoche zu werden: hier ein Laptop mit militärischen Geheimnissen im unbewachten Auto, dort eine CD mit den Sozialversicherungsnummern von halb Großbritannien.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das nicht für eine Datensparsamkeit des Staates spricht, was dann? Daten, die nicht gespeichert sind, können nicht verloren gehen. Da im Moment noch nahezu alle Fingerabdruckscanner mit geringem Aufwand überlistet werden können (siehe z.B. &lt;a href=&quot;http://ccc.de/press/releases/2007/20071127/index.xml.de?language=de&quot; title=&quot;Chaos Computer Club: Fingerabdruck an der Supermarkt-Kasse genauso unsicher wie Biometrie im Reisepass&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://ccc.de/press/releases/2008/20080329/index.xml.de?language=de&quot; title=&quot;Chaos Computer Club konkretisiert Biometrie-Debatte an Schäubles Fingerabdruck&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;), ergeben sich ganz neue Gefahren wenn biometrische Daten verloren gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich, den &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,575838,00.html&quot; title=&quot;Gerhart Baum auf Spiegel Online: Wie Datenmissbrauch unsere Demokratie gefährdet&quot;&gt;Beitrag von Gerhart Baum&lt;/a&gt; (Ex-Innenminister und an einigen Verfassungsklagen zur staatlichen Datenspeicherung beteiligt) auf Spiegel Online zu lesen. Er zeigt auf, warum der Staat aktiv gegen den Datenhandel werden muss - und seine eigene, seit den Anschlägen vom September 2001 hochgefahrene Sammelwut einschränken muss. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 04 Sep 2008 08:03:38 +0200</pubDate>
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<category>Burkhard Müller-Ullrich</category>
<category>datenschutz</category>
<category>datensparsamkeit</category>
<category>kommentar</category>
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<category>meinung</category>
<category>tagesspiegel</category>

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    <title>Von der Schwierigkeit, ein Geheimnis zu bewahren</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/91-Von-der-Schwierigkeit,-ein-Geheimnis-zu-bewahren.html</link>
            <category>Medien</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Gerade eben lese ich auf Spiegel Online mal wieder so einen &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,575758,00.html&quot; title=&quot;Ermittler entsetzt über Berichterstattung&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt;, der nur Kopfschütteln hervorrufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes &amp;quot;Meinungsblatt&amp;quot; mit 4 Buchstaben konnte es nicht lassen, trotz Nachrichtensperre Details über die Todesumstände der in Leipzig entführten Michelle zu veröffentlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich, es ist die Aufgabe von Journalisten, über Dinge zu berichten. Oft ist es auch notwendig, über Dinge zu berichten, die noch nicht bekannt sind oder von gewissen Kreisen als geheim angesehen werden (man denke an die BND-Abhörskandale). Aber jeder Journalist sollte auch moralische Grenzen haben. In diesem Fall hat die Nachrichtensperre ja gute Gründe, man möchte kein &amp;quot;Täterwissen&amp;quot; preis geben, um so bessere Chancen zu haben, den Täter zu ermitteln. Gerade bei Fällen von entführten Kindern, die vielen Leuten (noch?) nahe gehen, sollte man sich beherrschen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch hier scheint der Druck für einige wenige zu groß zu sein - der Druck, andere könnten schneller sein und anstelle einem selbst &amp;quot;15 Minuten Ruhm&amp;quot; ernten... 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 02 Sep 2008 10:20:00 +0200</pubDate>
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<category>medien</category>
<category>michelle</category>
<category>nachrichtensperre</category>
<category>opferschutz</category>

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    <title>Kanal Telemedial droht der Lizenzentzug</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/106-Kanal-Telemedial-droht-der-Lizenzentzug.html</link>
            <category>Medien</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    Ein Gruß an alle “telemedialen Freunde” (nein, nicht den echten, sondern an die kritischen Beobachter des “Esoterik-Teleshoppingsenders)! Das “&lt;a href=&quot;http://telemedialwatch.schaedelbach.de/2008/06/05/live-aus-wien-der-teleshop-ihres-vertrauens-und-der-mit-den-billigsten-mitarbeitern/&quot; title=&quot;The Aufsichtsbehördle&quot;&gt;Aufsichtsbehördle&lt;/a&gt;” bringt frohe Kunde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinem persönlichen (aktuellen) Tiefpunkt des Fernsehens könnte bald das Licht ausgeknipst werden. Allerdings (leider) nicht wegen der Inhalte, der &lt;a href=&quot;http://www.rtr.at/de/rf/KOA210008083&quot; title=&quot;Bescheid der KommAustria&quot;&gt;Grund des Bescheids der österreichischen Kommunikationsbehörde (KommAustria)&lt;/a&gt; ist viel banaler: Kanal Telemedial besitzt eine österreichische Lizenz. Für diese ist aber - etwas vereinfacht - Voraussetzung, dass die Firma auch tatsächlich in Österreich sitzt bzw. zumindest die Programmentscheidungen in Österreich getroffen werden. “Dummerweise hat” Kanal Telemedial dies über mehr als ein Jahr nicht getan und somit der KommAustria eine Steilvorlage gegeben. Wer über längere Zeit postalisch in Österreich nicht erreichbar ist und auch keine (Fernseh-) Techniker am (laut Lizenz offiziellen) Sendeort Wien beschäftigt, ist aber auch wirklich selbst schuld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bescheid ist allerdings noch nicht rechtskräftig, aber zumindest Hoffnung besteht. Wer sich genauer informieren möchte, findet den Bescheid als &lt;a href=&quot;http://www.rtr.at/de/rf/KOA210008083/KOA2100-08-083-KanalTelemedial.pdf&quot; title=&quot;Bescheid der KommAustria auf PDF&quot;&gt;PDF auf der Seite der österreichischen Regulierungsbehörde zum Download&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spekulieren dürfen wir natürlich darüber, ob die KommAustria den Lizenzentzug aufgrund der “Österreich-Verweigerung” von Kanal Telemedial nur als schnellstes Mittel angesehen hat, um dem Übel Einhalt zu gebieten. Hoffentlich hat die KommAustria auch noch einen Trumpf im Ärmel, falls die Entscheidung doch noch kassiert werden sollte. Lassen wir uns überraschen, wie Thomas G. Hornauer darauf reagieren wird. Wenn eine seiner berühmten &lt;a href=&quot;http://telemedial.blog.de/2008/05/23/wir-sind-schon-flachwichser-4212291&quot; title=&quot;Thomas G. Hornauer beschimpft Blogger, Youtuber und Forennutzer&quot;&gt;Beschimpfungsarien&lt;/a&gt; folgt, könnte Kanal Telemedial in den nächsten Tagen ganz besonders interessant werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Lichtstreif am Horizont. &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 Jun 2008 06:39:00 +0200</pubDate>
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<category>thomas g. hornauer</category>
<category>unterirdisch</category>

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    <title>Kanal Telemedial oder Es geht immer noch schlimmer (Update 5.6.)</title>
    <link>http://www.nachgehakt.org/archives/105-Kanal-Telemedial-oder-Es-geht-immer-noch-schlimmer-Update-5.6..html</link>
            <category>Medien</category>
            <category>Meinung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Stefan)</author>
    <content:encoded>
    So ziemlich jedes Jahr (mindestens!) einmal hat man in punkto Fernsehen das Gefühl: es kann doch eigentlich nicht schlimmer werden. Ohne groß nachzudenken erinnere ich mich an (in wahlloser Reihenfolge) Nachmittags-Talkshows (Stichwort: Ich-entblöße-mich-vor-allen oder Wie-lässt-sich-das-gleiche- Thema-unter-zig-Mottos-verkaufen), Big Brother, diverse Clip-Sendungen (teilweise sieht man Leute, die weiter mit der Kamera drauf halten, wenn ihr Kind irgendwo gegen knallt, anstatt dem Kind zu helfen…), Deutschland sucht den Superstar, Call-In-Sendungen… (ich vergesse bestimmt vieles… &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/wink.png&quot; alt=&quot;;-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag war es bei mir wieder einmal so weit. Ich versuche mich jetzt auch zu bessern und gehe ab jetzt davon aus, dass es immer schlimmer werden wird. Aber, ich sollte von vorne anfangen…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag Abend zappe ich in der Werbepause durch die Programme und bleibe auf dem Programmplatz hängen, auf dem tagsüber der Kinderkanal läuft. Ein Trommeln ist zu hören, zu sehen sind ein paar ineinandergeblendete Menschen, eine Kerze. Das alleine wirkt auf mich schon komisch, hängen bleibe ich aber an dem Text, der unten durchs Bild läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telemedial stellt sich als Free Pay TV-Sender aus (ich bin mir nicht sicher, ob das Wort fair nicht auch noch vorkam). Man wurde als Zuschauer aufgefordert, einen “Energieausgleich” zu leisten. Will heißen, Telemedial überträgt angeblich gute Energie und der Zuschauer revanchiert sich mit seinem Bankkonto (bzw. seinem Telefonhörer). Ein Abend Telemedial schlägt dann mit 15 Euro zu Buche, es gibt aber auch die Möglichkeit für einen ganzen Monat zu bezahlen. Telemedial zeigt sich auch sozial engagiert, es gibt auch einen Tarif für sozial Schwache - und zwischendrin für sozial schwache Raucher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nächsten Werbepause sitzen dann einige Personen ziemlich unmotiviert auf dem Sofa. Es redet eigentlich nur einer, Thomas G. Hornauer. Seine Begleiterinnen scheinen nur Deko zu sein, nur eine Person ergreift ab und zu das Mikro. Allerdings, wenn es um Deko geht, hätte man vielleicht auch andere Personen auswählen sollen - aber das ist ein anderes Thema…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telemedial ist schon fast verstörend. Das Erscheinen ist unprofessionell, unvorbereitet. Ständig entstehen Pausen, die Kameras sind selbst im Bild. Vermutlich würde es jeder besser machen, der mal ein paar Wochen Praktikant bei einem (richtigen) Sender war. Die Zuschauer werden aufgefordert, doch anzurufen und mitzureden (auf einer Hotline für 2 Euro die Minute), einige lesen ihre selbstverfassten Gedichte los und werden von Thomas G. Hornauer teilweise ewig in der Leitung gehalten… Zwar geht der Counter (”TIM”) der “Spender” nicht nach oben, aber es wird bestimmt Menschen geben, die ihr Geld loswerden werden…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztlich ist der Sender das bisher perfideste Beispiel Geld zu machen. Ich schwimme auf der Esoterik-Welle, verkaufe “Energie” über das Fernsehen und gebe mir noch nicht Mal die Mühe den Eindruck zu erwecken, etwas dafür zu leisten (wenn gleich bei anderen Sendungen “Leistungen” wie Karten legen ebenso zweifelhaft sind - aber sie tun wenigstens so als ob…)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während ich das hier schreibe läuft im Hintergrund der Live-Stream von Telemedial. In gewisser Weise ist der Sender wirklich fesselnd, weil man nicht fassen kann, dass es so etwas tatsächlich gibt. Noch schlimmer, dass es Menschen gibt, die ihr Geld dafür zum Fenster herauswerfen… Im Moment wird gerade diskutiert, anscheinend hat man ein paar Jugendliche (Gothics) eingesammelt, um über das Thema Kurzsichtigkeit und Ignoranz der Gesellschaft (letztlich aber über das Thema Religion und Übersinnliches) zu diskutieren. So wie der Großteil der Teilnehmer ist auch das Niveau der Diskussion, mit viel gutem Willem gymnasiale Oberstufe (eine Teilnehmerin musste übrigens mitten in der Diskussion nach Hause… &lt;img src=&quot;http://www.nachgehakt.org/templates/default/img/emoticons/laugh.png&quot; alt=&quot;:-D&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn es für die Jugendlichen wohl eine tolle Möglichkeit für 15 Minuten Ruhm ist (oder wie sie es ausdrücken, eine Chance ist ihre Lebensweise als Gothic darstellen zu können), wenn man so einfach Geld machen kann, sollte ich mir auch mal Gedanken machen. Im Netz finden sich übrigens einige Blogs zum Sender, auch der Wikipedia-Artikel bietet einen guten Einstieg. Ein Blog, das “Aufsichtsbehördle” hat es wohl sogar zu so eine Art “Erzfeind” gebracht und wird namentlich in den Sendungen erwähnt… Wenn man dann mal die Youtube-Ausschnitte durchwühlt, kann man es immer weniger nachvollziehen, dass so etwas senden darf - beim analogen Satellitenempfang sogar auf dem gleichen Kanal wie der Kinderkanal. Eine (geringe) Hoffnung bleibt: ein paar Zeitungsartikeln zu Folge hat Thomas G. Hornauer massive finanzielle Probleme und könnte nur mit einer Millionenspende überleben. Hoffen wir, dass es stimmt und dass diese Spende ausbleibt - oder die zuständige österreichische Medienaufsicht doch noch ein Einsehen hat…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gelobe nun öffentlich Besserung. Was Fernsehen angeht, geht es immer schlimmer. Ja, auch schlimmer als Telemedial, da bin ich mir sicher. Irgend jemand wird eine Idee und das nötige Kleingeld haben. Ich bin gespannt, was sich uns als nächstes bieten wird…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update 5.06.08: Auch der Journalist und Blogger Stefan Niggemeier hat &lt;a href=&quot;http://www.stefan-niggemeier.de/blog/kanal-telemedial-das-ist-strafrechtlich/&quot; title=&quot;Stefan Niggemeier zu Kanal Telemedial&quot;&gt;Kanal Telemedial einen Beitrag gewidmet&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 May 2008 06:37:00 +0200</pubDate>
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