Über den Eintrag im CTRL-Blog hatte ich ja schon etwas geschrieben. Nun findet sich in der taz ein kurzes Interview mit Sven Gábor Jánszky.
Gegenüber dem Blog-Eintrag allerdings nicht viel Neues, er wiederholt nur seine Thesen, dass die Menschen den Datenschutz für die Vorteile (wie z.B. Rabatte) selbst aufgeben werden und der Datenschutz nur noch gegen kriminelle Aktivitäten wirken wird.
Das Interview findet ihr auf den Seiten der taz.
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Friday, 19. September 2008
Interview mit Sven Gábor Jánszky in der taz
Posted by Stefan
in Datenschutz, Netziges
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13:06
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Wednesday, 10. September 2008
Zukunftsvision: Bequemlichkeit führt zu Ende des Datenschutzes?
Im CTRL-Blog findet sich ein Brief von Sven Gábor Jánsky, Leiter des Think-Tanks "forward2business". Er stellt ohne auf mögliche Risiken oder Missbrauch einzugehen die vernetzte Zukunft im Jahr 2020 dar.
Besonders nett die Antwort auf die Frage, warum wir uns auf diese Vernetzung einlassen werden:
Ich schließe nicht aus, dass viele die von ihm dargestellte Vernetzung wirklich nutzen - man sieht ja, wie viele Menschen ihre Daten über Payback und weitere "Kundenkarten" für Rabatte zwischen 0,3 und 4% preis geben.
Trotzdem geht es kaum verharmlosender und bei den aktuellen Diskussion so einseitig die Vorteile der Datenweitergabe an Unternehmen darzustellen zeugt von Mut - oder einer gewissen Betriebsblindheit. Auf der anderen Seite ist es natürlich die Aufgabe eines wirtschaftsnahen Think-Tanks, den Verbrauchern die Weitergabe ihrer Daten schmackhaft zu machen.
Den Brief findet ihr komplett im CTRL-Blog. Um ein Interview wurde auch gebeten. Wir dürfen gespannt sein.
Besonders nett die Antwort auf die Frage, warum wir uns auf diese Vernetzung einlassen werden:
Weil wir wissen, dass der Nutzen überwiegt. Wir erhalten Rabatte oder Anerkennung und haben kaum etwas zu befürchten außer ein paar Werbebriefen und Werbemails, die ungelesen in den Müll wandern.
Ich schließe nicht aus, dass viele die von ihm dargestellte Vernetzung wirklich nutzen - man sieht ja, wie viele Menschen ihre Daten über Payback und weitere "Kundenkarten" für Rabatte zwischen 0,3 und 4% preis geben.
Trotzdem geht es kaum verharmlosender und bei den aktuellen Diskussion so einseitig die Vorteile der Datenweitergabe an Unternehmen darzustellen zeugt von Mut - oder einer gewissen Betriebsblindheit. Auf der anderen Seite ist es natürlich die Aufgabe eines wirtschaftsnahen Think-Tanks, den Verbrauchern die Weitergabe ihrer Daten schmackhaft zu machen.
Den Brief findet ihr komplett im CTRL-Blog. Um ein Interview wurde auch gebeten. Wir dürfen gespannt sein.
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