Aus der Pressemitteilung des Unabhängigen Datenschutzbüros:
Die für die 35 Lidl-Vertriebsgesellschaften in Deutschland zuständigen zwölf Datenschutzaufsichtsbehörden haben bei der Überprüfung dieser Gesellschaften schwerwiegende Datenschutzverstöße festgestellt und Bußgelder in einer Gesamthöhe von 1,462 Mio. Euro festgesetzt. Nachdem im März 2008 über Medien bekannt wurde, dass Lidl-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter systematisch durch Sicherheitsunternehmen überwacht worden waren, wurden in den Datenschutzbehörden Ermittlungen
eingeleitet, die nunmehr mit Bußgeldbescheiden abgeschlossen werden.
Der Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) sieht in den Bescheiden eine Stärkung des Datenschutzes. Auch sei durch den Skandal die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für den Datenschutz gewachsen.
Die koordinierenden Datenschützer aus Baden-Württemberg haben auch eine Pressemitteilung herausgegeben, die auf den Seiten des Unabhängigen Datenschutzbüros abrufbar ist (.pdf).
Ob allerdings wirklich ein langfristiges Umdenken der Verbraucher einsetzt, darf meiner Meinung im Moment noch bezweifelt werden...





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