Damit das Ganze hübscher aussieht, benutzt man natürlich keine normalen Zelte. Nein, man verwendet 8-10 aufgeblasene Gummikuppeln (vergleichbar mit einer Hüpfburg), die ständig durch ein Gebläse in Form gehalten werden müssen.
Jetzt gibt es natürlich böse Öko-Fanatiker, die über den Stromverbrauch meckern könnten. Offensichtlich ist das auch schon geschehen, denn über die Typenschilder der Gebläse (also dort, wo man den Stromverbrauch ablesen könnte), finden sich aufgeklebte Zettel:
Der Marktplatz ist CO2-Neutral
Da weiß man doch gleich, dass man an der richtigen Adresse ist. CO2-Neutral, ein wichtiges Stichwort. Solarzellen waren übrigens keine zu sehen, somit bleibt nur Strom aus regenerativer Energie als Alibi (denn ich bezweifle, dass die Stromversorgung des Münsterplatzes auf Ökostrom umgestellt wurde).
Vielleicht kommt irgendwann ja mal jemand vorbei und erklärt den anwesenden Organisationen und der NRW-Energie- und Wirtschaftsministerin Christa Thoben, dass keinen Strom zu verbrauchen immer besser ist, als CO2-neutralen Strom (insbesondere unnötig) im wahrsten Sinne des Wortes zu verblasen.





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