Netzwertig berichtet über einen Eintrag auf der Pinnwand des CDU-StudiVZ-Profils:
Dort heißt es genauso:
Wer ein Stopp der Kinderpornographie im Internet zur Zensur erklärt, dem sind offensichtlich geschäftliche Interessen wichtiger als die Menschenwürde.
Liebe CDU, warum unterstellt ihr den Kritikern denn nicht gleich, selbst Kinderpornographie zu benutzen? Dieser Vorwurf fällt in der Debatte doch auch immer wieder und ist doch viel wirkungsvoller. Oder habt ihr Angst, dass sich das Argument abnutzt, schließlich hat ja auch schon Bayerns Innenminister Herrmann die bösen Killerspiele mit Kinderpornographie auf eine Stufe gestellt.
Vielleicht sollten wir der CDU noch etwas helfen und ihr noch ein paar Vorwürfe unentgeltlich zur Verfügung stellen.
Wer gegen Internetsperren ist...
...tötet Tiere!
...hinterzieht auch Steuern!
...grillt häufig und belästigt seine Nachbarn damit
...ist faul und Hartz-IV-Empfänger
...usw.
Wer noch kreativer sein will, kann ja eine Liste zum Ankreuzen erstellen und an die CDU-Parteizentrale schicken. Wer wirklich fürsorglich ist, legt noch einen passenden Würfel bei (z.B. 20er-Würfel bei 20 Vorschlägen). Dann muss man bei der CDU nur noch würfeln, um Kritiker zu verunglimpfen - und es fällt nicht ganz so schnell auf, weil die Argumente ja wechseln.
Wie wäre sowas, liebe CDU?





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